In dem Wahlprogramm der Rosa Liste für die Kommunalwahl 2026 finden sich zu euren Schwerpunkten Jugendarbeit und Sport die folgenden Inhalte, wobei die Partei naturgemäß einen starken Fokus auf die LGBTIQ*-Community legt:
Sport und Freizeit
Die Rosa Liste begreift Sport als wichtigen Teil der queeren Identität und setzt sich für dessen Förderung und Integration ein.
- Förderung queeren Sports: Ein zentrales Ziel ist die explizite Förderung von queerem Sport und dessen stärkere Integration in sportliche Veranstaltungen der gesamten Stadtgesellschaft.
- Gleichstellung von Vereinen: Queere Sportvereine sollen den traditionellen Vereinen bei der Unterstützung durch städtische Referate vollständig gleichgestellt werden.
- Infrastruktur: Die Partei fordert, dass LGBTIQ*-Sportvereinen ausreichend Trainings- und Wettkampfaustragungsstätten zur Verfügung gestellt werden.
- Antidiskriminierung: Es werden Maßnahmen und Initiativen gegen Queerfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung im Sport unterstützt.
- Internationale Sportevents: Die Rosa Liste unterstützt internationale queere Sportevents (wie die EuroGames oder Bewerbungen für die Gay Games).
- Freizeit: Auch queere Freizeitvereine sollen als soziale Netzwerke unterstützt werden und gleichberechtigten Zugang zu Treffpunkten und Vereinsstrukturen erhalten.
Jugendarbeit und Kinder
Im Bereich Jugend liegt der Fokus auf Schutz, Identitätsentwicklung und der Schaffung sicherer Räume.
- Queeres Jugendzentrum: Das Jugendzentrum „diversity München“ (inklusive diversity Café) soll dauerhaft gefördert und angemessen räumlich sowie personell ausgestattet werden.
- Forderung nach verpflichtenden Inhalten zu LGBTIQ*-Themen und Regenbogenfamilien in Lehrplänen und Schulbüchern.
- Einrichtung von offiziellen LGBTIQ*-Ansprechpartnerinnen unter den Lehrkräften.
- Verstärkter Einsatz externer queerer Aufklärungsgruppen (wie „Aufklärungsprojekt München e.V.“ oder „diversity@school“) im Unterricht.
- Schutz vor homo- und transphober Gewalt sowie Diskriminierung in der Schule und im familiären Umfeld.
- Bereitstellung geschützter Unterkünfte für Jugendliche, die in ihren Familien Repressalien erleiden, z. B. in speziellen Jugendwohngemeinschaften.
- Offene Jugendarbeit: Personal in regulären Jugendzentren soll zur Lebenswelt queerer Jugendlicher geschult werden. Bestehende Angebote wie „JuleZ“ (IMMA e.V.) müssen weiter gefördert werden.
- TIN-Zentrum:* Es wird die Einrichtung eines speziellen Zentrums für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen gefordert.
- Mitbestimmung: Die Rosa Liste unterstützt die politische Mitbestimmung Jugendlicher durch ein kommunales Wahlrecht ab 14 Jahren.