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Sport verbindet ...
... Menschen mit und ohne Handicap

Wer von uns hat Kontakt, womöglich sogar regelmäßig, mit behinderten Menschen? Wer kennt nicht das Gefühl von Unsicherheit im Umgang mit behinderten Menschen?


Viele verhalten sich oft falsch, manche sogar ungewollt diskriminierend, wenn sie z.B. mit geistig Behinderten zusammentreffen. Es gibt noch viele Schwellen zu ebnen und Barrieren abzubauen! So braucht es für Menschen ohne Handicap häufig Mut, auf jemanden zuzugehen, der im ersten Moment anders erscheint. Das muss immer wieder geübt werden, um vorhandene Schwellenängste zu überwinden und ein faires selbstverständliches Miteinander in allen Lebensbereichen zu gewährleisten. Behinderte Menschen leben oft isoliert. Die Integration in das normale Berufsleben ist noch weitgehend unbefriedigend, das Gleiche gilt für die Freizeit.

Und das, obwohl der Behindertensport in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen hat. Die Angebote und Möglichkeiten wurden breiter und vielfältiger. Gleichzeitig stiegen die Leistungen in der Spitze beständig. Die öffentliche Aufmerksamkeit ist jedoch immer noch geringer als es die Sportler verdient hätten. Vielen behinderten Menschen fehlt oft auch der Zugang zum Sport, da die Angebote nicht bekannt genug sind. Und vor allem ist nicht bekannt, wie viele Möglichkeiten es zum gemeinsamen Sport von behinderten und nichtbehinderten Menschen gibt. Dies ist ganz besonders für jüngere Menschen mit einer Behinderung interessant, denn natürlich macht Sport am Meisten Spaß, wenn man ihn mit den Freunden und Bekannten treiben kann, mit denen man auch sonst gerne seine Freizeit verbringt. Junge Menschen mit einer Behinderung wird man durch diese gemeinsamen Sportmöglichkeiten viel stärker für sportliche Aktivitäten begeistern können. Dies ist auch im Hinblick auf Talentsichtung ein interessanter Aspekt.

Der gemeinsame Sport bietet jedoch nicht nur für junge Menschen mit einer Behinderung Vorteile. Jugendliche ohne Behinderung lernen dabei sehr gut, wie wertvoll es sein kann, sich auf Menschen mit anderen Fähigkeiten einzulassen und wie schnell jeder auch von einem vermeintlich Schwächeren etwas lernen kann.

Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote fördern Begegnungen und Kontakte von Jung und Alt - ungeachtet der sozialen und ethnischen Herkunft oder eines Handicaps. Sie schaffen Strukturen, die es ermöglichen, vorbehaltlos aufeinander zuzugehen und sich mit den Handicaps anderer auseinander zu setzen. Dabei soll der Blick auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und nicht auf die Defizite behinderter Menschen gelenkt und Vorurteile abgebaut werden.