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Fußball Weltmeisterschaft 2006

Die Welt zu Gast bei Freunden - Interkulturalität einer Weltmeisterschaft

"Munich Friendship Camp"

Ein internationales Freundschaftscamp mit vollem Erfolg

Vom 16. bis 23. Juni 2006 fand in München das "Munich Friendship Camp" statt.
Zu diesem Camp begrüßten die Münchner Sportjugend (MSJ) und der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) rund 40 Jugendliche mit ihren Betreuern aus Kinderheimen der Länder Israel, Polen, Tschechien, Spanien und Slowakei. Die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren hatten die Chance, während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Woche mit Spiel und Sport beim Programm der Sportjugend in München und Umgebung zu verbringen.

Hierbei erhielt der Bayerische Jugendring (BJR) mit seiner langjährigen internationalen Jugendarbeit die Chance, über seine Partnerorganisationen benachteiligte junge Leute zum Camp einzuladen – für diese Zielgruppe ein Highlight in ihrem Leben. Die jungen Menschen waren z.T. Migrant/-innen oder Angehörige der Ethnie der Roma, sie kamen teilweise aus schwierigen familiären und/oder sozialen Lebensumständen. Wie einmalig diese Veranstaltung für einen Großteil der Gruppe war, zeigt die Information der Betreuer/-innen, dass diese Jungs und Mädchen vielleicht nie mehr in ihrem Leben ihr Heimatland verlassen werden.

Das Programm enthielt viel Elemente für gemeinsame Spiele, Sportaktivitäten, aber auch Exkursionen, wie z.B. zum Salzbergwerk nach Berchtesgaden oder die Schifffahrt auf dem Königssee. Von großer Wichtigkeit für die Sportjugend und für den BJR war der gemeinsame Besuch aller fünf Nationen in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers in Dachau. Ein ehemaliges Mitglied des Israel-AK des BJR gestaltete die Führung zusammen mit dem Dachauer Forum.
Unter dem Motto "Freunde treffen Freunde" stand bei vielen Programmpunkten die Begegnung mit Münchens Sport treibender Jugend im Mittelpunkt. U.a. wurden die Campteilnehmer beim TSV Maccabi und beim ESV Freimann sportlich aktiv und durften ihr Können mit Münchner Jugendlichen in zahlreichen Sportarten messen.
Bei einer Stadtrundfahrt und zahlreichen Führungen (Schloss Nymphenburg, Olympiastadion, etc.) kam das Kennenlernen der Landeshauptstadt München mit seinen Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz. Natürlich hatten die Jugendlichen auch jeden Tag die Möglichkeit, die Spiele der Fußball Weltmeisterschaft zu verfolgen - egal ob in ihren Unterkünften, im Kapuzinerhölzl "The Tent" des KJR und im Institut für Jugendarbeit in Gauting, beim TSV Maccabi, beim Fan Fest im Olympiapark oder im Freizeittreff Freimann, einer Jugendeinrichtung des Kreisjugendrings.

Der besondere Dank der Münchner Sportjugend gilt zum einen dem ehrenamtlichen Engagement der beiden Münchner Sportvereine sowie des Freizeittreffs Freimann und zum anderen der Landeshauptstadt München, dem Bayerischen Jugendring und dem Bayerischen Landes-Sportverband Bezirk Oberbayern sowie der Bezirksjugendleitung Oberbayern, ohne deren finanzielle Unterstützung ein solches Projekt niemals realisierbar gewesen wäre. Erst so konnte die MSJ dem Wunsch der Stadt München nachkommen, dass die Fußball WM für diese Jugendlichen ein ganz besonderes Fest der Begegnung wurde.

Das Friendshipcamp in Bildern....